Anderswelt: Glauben Quantenphysiker an Leben nach dem Tod?

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Video: Das Geheimnisvolle Reich der Quanten

Quantenphysiker behaupten: „Es gibt ein Jenseits”

(prcenter.de) Es klingt wie ein verspäteter Aprilscherz, doch die These einiger Physiker ist völlig ernst gemeint. Neueste Ergebnisse aus der Quantenphysik lassen darauf schließen, dass es eine physikalisch beschreibbare Seele gibt, die im „Jenseits” weiter existiert.

Das Fundament für die revolutionäre These liefert das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung. Bereits Albert Einstein ist auf diesen seltsamen Effekt gestoßen, hat ihn aber als „spukhafte Fernwirkung” später zu den Akten gelegt. Erst vor kurzem hat der Wiener Quantenphysiker Professor Anton Zeilinger den experimentellen Nachweis dafür geliefert, dass dieser Effekt in der Realität tatsächlich existiert.

Das Verschränkungsprinzip besagt folgendes: Wenn zwei Quantensysteme miteinander in Wechselwirkung treten, müssen diese fortan als ein Gesamtsystem betrachtet werden. Diese Verschränkung bleibt auch dann erhalten, wenn der Zeitpunkt der Wechselwirkung weit in der Vergangenheit liegt und die zwei Teilsysteme inzwischen über große Distanzen getrennt sind. Die Folgen dieses Effekts erinnern bereits an übernatürliche Phänomene, wie ein Gedankenexperiment zeigt.

Bei diesem führt ein Experimentator an einem x-beliebigen Ort der Erde eine Messung an einem Teilchen A durch. Ist dieses Teilchen mit einem anderen Teilchen B verschränkt, so wird Letzteres durch diese Messung simultan beeinflusst. Dabei ist es völlig egal, ob die Entfernung zwischen Teilchen A und B beispielsweise 100 Meter, 1000 Kilometer oder gar Lichtjahre beträgt. Und wie gesagt erfolgt die Beeinflussung gleichzeitig, nicht etwa mit Lichtgeschwindigkeit, sondern unendlich schnell! Einige Physiker schließen nunmehr daraus, dass zumindest Teile der belebten und unbelebten Welt miteinander verschränkt sind und auf subtile Weise miteinander kommunizieren. Als Auslöser für die Verschränkung wird der Urknall genannt.

Professor Dr. Hans-Peter Dürr, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik in München, vertritt heute die Auffassung, dass der Dualismus kleinster Teilchen nicht auf die subatomare Welt beschränkt, sondern vielmehr allgegenwärtig ist. Mit anderen Worten: Der Dualismus zwischen Körper und Seele ist für ihn ebenso real wie der „Welle-Korpuskel-Dualismus” kleinster Teilchen. Seiner Auffassung nach existiert ein universeller Quantencode, in der die lebende und tote Materie eingebunden ist. Dieser Quantencode soll sich über den gesamten Kosmos erstrecken.

Konsequenterweise glaubt Dürr aus rein physikalischen Erwägungen an eine Existenz nach dem Tode. In einem Interview erläuterte er dies wie folgt: „Was wir Diesseits nennen, ist im Grunde die Schlacke, die Materie, also das was greifbar ist. Das Jenseits ist alles Übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere. Das, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen.”

Auch Dr. Christian Hellweg ist von dem Quantenzustand des Geistes überzeugt. Der Wissenschaftler hat sich nach dem Abschluss seines Physik- und Medizinstudiums am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen jahrelang mit der wissenschaftlichen Erforschung der Hirnfunktionen beschäftigt. Seine These bringt er wie folgt auf den Punkt:
„Unsere Gedanken, unser Wille, Bewusstsein und Empfindungen weisen Eigenschaften auf, die als Merkmale des Geistigen bezeichnet werden können. Geistiges lässt keine direkte Wechselwirkung mit den bekannten naturwissenschaftlichen Grundkräften - wie Gravitation, elektromagnetischen Kräften etc. - erkennen. Auf der anderen Seite aber entsprechen diese Eigenschaften des Geistigen haargenau denjenigen Charakteristika, die die äußerst rätselhaften und wunderlichen Erscheinungen der Quantenwelt auszeichnen.”

In ein ähnliches Horn stößt der berühmte amerikanische Physiker und Nobelpreisträger John Archibald Wheeler: „Viele Physiker hofften, dass die Welt in gewissem Sinne doch klassisch sei - jedenfalls frei von Kuriositäten wie großen Objekten an zwei Orten zugleich. Doch solche Hoffnungen wurden durch eine Serie neuer Experimente zunichte gemacht.”

Der Text ist ein Exklusivauszug dem gerade erschienenen Buch „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal”

von Rolf Froböse

Kommentar:
Es gibt sogar eine naturwissenschaftliche Theorie vom Jenseits und Beweise.
Mehr dazu im Sachbuch mit dem Titel “Unsterbliches Bewusstsein” ISBN 978-3-837-04351-8

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Cyborg: Bundesforschungs-Ministerium fördert Mischwesen aus Maschine und lebendigem Organismus

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Wissen Sie ob Cyborgs real oder Science Fiction sind? Hier jetzt der Bericht über ein aufregendes Projekt des Bundesforschungsministeriums!

Cyborg

Der Cyborg ist ein Mischwesen zwischen lebendigem Organismus und Maschine. Unter einem Cyborg versteht man eine Art Mensch-Maschine, das heißt einen Menschenkörper, in den künstliche, insbesondere elektronische Bausteine eingefügt worden sind.

(idw) Zwölf Jahre dauerte die Entwicklung: Nun hat ein interdisziplinäres Team von Netzhautchirurgen, Ingenieuren und Neurophysikern die weltweit erste vollständig in das menschliche Auge implantierbare Sehprothese erfolgreich bei sechs blinden Patienten eingesetzt. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) hat die Entwicklung dieser Technik initiiert und seit 1995 mit mehreren Millionen Euro maßgeblich gefördert. Von Beginn an trug die Arbeitsgruppe Neurophysik der Philipps-Universität entscheidend zur Entwicklung bei.

Ungefähr 3 Millionen Menschen, darunter 10 000 in Deutschland, leiden unter Retinitis pigmentosa. Bei dieser Augenerkrankung schwindet die Sehfähigkeit aufgrund des Absterbens von Netzhautzellen stetig bis zur Erblindung. Allerdings bleibt in der Regel ein Teil der Nervenzellen, die visuelle Information zum Gehirn weitertragen, intakt. Hier können Sehprothesen ansetzen. Die ins Auge implantierten Mikrochips lösen durch elektrische Reizung Signale in den Nervenzellen aus, die die Patienten dann als Seheindrücke wahrnehmen. Ingenieure der RWTH Aachen und des Duisburger Fraunhofer Instituts für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme haben zusammen mit den Augenkliniken Aachen und Essen und der Arbeitsgruppe Neurophysik an der Philipps-Universität Marburg jetzt für diese Krankheit eine EPIRET3 genannte Sehprothese entwickelt. Ihre Besonderheit liegt darin, dass sie weltweit als einziges System drahtlos funktioniert. Sie wird vollständig in das Auge implantiert und muss nicht, wie andere Retina-Implantate, mit Kabelverbindungen von außen versorgt werden. Dies reduziert die Operationszeit, vereinfacht die Handhabung und senkt die Belastungen für die Patienten.

Die neue Sehprothese wurde sechs freiwilligen Patienten der Universitäts-Augenkliniken in Aachen und Essen eingesetzt. Alle Patienten waren seit mehreren Jahren erblindet. Während einer vierwöchigen Testphase untersuchten die Wissenschaftler der AG Neurophysik der Philipps-Universität (Dipl. Biol. Susanne Klauke, Dr. Thomas Wachtler, Prof. emer. Dr. Reinhard Eckhorn und der Leiter der AG, Prof. Dr. Frank Bremmer) die Wahrnehmungen der Patienten mit verschiedenen elektrischen Testreizen. Bei allen Patienten wurden Seheindrücke ausgelöst, und sie konnten verschiedene Reizmuster unterscheiden. Nach diesem Erfolg besteht der nächste Schritt darin, die Implantationsdauer zu verlängern und die Operationstechnik weiter zu verbessern. Damit sich die Patienten mit der Prothese in ihrer Umwelt zurechtfinden können, muss das System künftig noch mit einer Kamera gekoppelt werden, die per Funk Signale an das Implantat sendet.

Nachdem sich diese Methode bei den ersten Patienten als wirksam und sicher erwiesen hat, haben mehrere Medizintechnikfirmen eine Firma gegründet, die jetzt ein marktfähiges Retina-Implantat entwickeln wird. Die AG Neurophysik wird auch an dieser Weiterentwicklung maßgeblich beteiligt sein. Durch diese Weiterentwicklung könnte die Prothese in einigen Jahren mehr Patienten verfügbar gemacht und auch zur Behandlung der fortgeschrittenen altersbedingten Makuladegeneration eingesetzt werden. Diese stärker verbreitete Augenkrankheit ist für etwa die Hälfte der Fälle von Altersblindheit verantwortlich.

In der Science Fiction Geschichte “Paradisienne” besitzt der Verkaufsleiter Penthilos Hades eine Hippocampus-Prothese, d.h. einen Chip, der einen Teil seiner Gehirnfunktion übernimmt. Er ist damit nach gängiger Definition ein Cyborg. Die Prothese verändert seinen Charakter und führt zu verbrecherischem Handeln.

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GestureID: Vogel zeigen, beleidigt Computer! - Interaktion per Handzeichen

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Wissen Sie ob Computer auf Handzeichen reagieren können? Hier jetzt die neueste Entwicklung!

Berührungslose Interaktion zwischen Mensch und Computer: der iPoint Presenter verfolgt die Fingerposition des Nutzers und reagiert auf die Veränderungen. Foto: © Fraunhofer HHI

Ein Mann steht vor einem großen Bildschirm und deutet - scheinbar - hektisch herum. Wie durch Zauberhand erscheinen plötzlich Bilder auf dem Display. Ihre Bewegung folgt dem Zeigefinger des Akteurs, sie drehen sich bei einem leichten Schwenk des Fingers, vergrößern oder verkleinern sich. Wem das bekannt vorkommt, hat vielleicht den Science-Fiction Film “Minority Report” gesehen. ähnlich wie Tom Cruise als John Anderton agiert Paul Chojecki, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI in Berlin, wenn er den iPoint Presenter erklärt.

Herzstück des Systems sind Kameras. Mit ihrer Hilfe beobachtet der Rechner den Menschen, der vor der Projektionswand steht. Sobald der Akteur die Hände bewegt, reagiert der Rechner - völlig berührungsfrei. “Dazu ermittelt er zunächst einmal die Position der Zeigefinger des Nutzers, deren Bewegung er verfolgt”, erklärt Projektleiter Chojecki. Der Nutzer kann auf Knöpfe deuten oder virtuelle Objekte durch seine Gesten verschieben. Er kann sie durch die “Multipointing Interaktion”, also durch Eingaben mit mehreren Fingern, drehen, vergrößern oder verkleinern. Dazu sind weder spezielle Handschuhe noch eine besondere Markierung nötig. Jeder kann ohne Vorbereitung mit der bloßen Hand das Gerät intuitiv bedienen.

GestureID
Mit Handzeichen können sich Menschen international und ohne Worte verständigen. Wie nützlich wäre es, wenn eine solche Kommunikation auch zwischen Technik und Mensch möglich wäre? Diese Form der Eingabe würde vieles angenehmer und sicherer gestalten als es heute ist: Im Auto könnte man Radio und Navi leichter bedienen und zu Hause im Fernsehsessel bräuchte man zum Zappen keine Fernbedienung mehr. Eine ganz neue Generation von Videospielen ließe sich realisieren, wenn die Technik die menschlichen Gesten erkennen und interpretieren könnte. Sogar Maschinen, Haushaltsgeräte oder Videokonferenzsysteme könnten einfach per Handzeichen angesteuert werden. Eine Hilfe böte das System für körperlich behinderte Menschen: die Interaktion mit dem Computer - ohne Maus und Tastatur. (Foto: © Fraunhofer IDMT)

Damit diese Szenarien so schnell wie möglich Realität werden bringen Forscher vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Ilmenau Computern nun das Verstehen von Gesten bei. Sie entwickeln ein Verfahren zur automatischen Erkennung von unterschiedlichen Handzeichen.

Zwei Fraunhofer-Institute stellen auf der CeBIT in Hannover vom 4. bis 9. März (Halle 9, Stand B36) neue Möglichkeiten der Mensch-Maschine-Interaktion vor: Sie zeigen, wie sich Computer einfach per Zeigefinger oder Gesten bedienen lassen. (Quelle: idw)

Wenn Computer zukünftig auf Handzeichen reagieren, muss man wohl vorsichtiger mit den Gesten sein. Die Rechner könnten sonst beleidigt sein, wenn man ihnen ein zweideutiges, unanständiges oder ein Vogel-Zeichen macht. Im Science-Fiction Roman “Professor Allman - Auf der Suche nach der Weltformel” reagiert Johann, ein Avatar der Fortschrittswelt, empfindlich auf die Verletzung einer Höflichkeitsregel.

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Wie ein Magnetresonanztomograph (MRT) unsere geheimsten Gedanken verrät

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Wissen Sie was ein MRT kann? Hier jetzt ein Bericht, wie er unsere geheimsten Gedanken verrät!

Menschliches Gehirn

München - Mit einem Magnetresonanztomographen (MRT) blicken Forscher von Siemens und der Harvard-Universität ins menschliche Gehirn und schauen ihm beim Denken zu. Die Psychologen erkennen dadurch, wie die Nervenzellen des Gehirns während des Sehpro­zesses arbeiten. Allgemein zeigten Wahrnehmungsexperimente, dass das Gehirn optische Signale sehr wohl registriert, obwohl sie dem Bewusstsein nicht zugänglich sind. Die Forscher bewiesen nun, dass es einen Informationsfluss zwischen Gehirnzellen und Augen gibt, der dem Bewusstsein verborgen bleibt, wie sie in der renommierten Zeitschrift Psychological Science schreiben. Die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) betrachtet den Stoffwechsel im Gehirn und erstellt durch Überlagerung mit den Bildern eines MRT-Geräts eine Karte erhöhter Aktivität. Feuernde Neuronen brauchen mehr Sauerstoff, deshalb fließt in aktive Areale mehr Blut. Hier erhöht sich die Konzentration von sauerstoffreichem gegenüber sauerstoffarmem Blut, was sich im MRT als Signaländerung bemerkbar macht. Die eigentliche Messgröße ist das Eisen im Hämoglobin der roten Blutkörperchen.

Bei den Experimenten zeigten die Forscher von Siemens Corporate Research in Princeton im US-Staat New Jersey und der Harvard-Universität ihren im MRT liegenden Versuchspersonen für kurze Zeit einfache Muster und überlagerten die Sinneseindrücke mit weiteren kurzen optischen Reizen. In den Bildern des MRT war unabhängig von den Aussagen der Versuchspersonen ihre tatsächliche Wahrnehmung in bestimmten Gehirnarealen abzulesen. Die räumliche Auflösung des Siemens-MRT mit drei Tesla Magnetfeldstärke beträgt dabei etwa einen Kubikmillimeter.

Die fMRT ist in jüngster Vergangenheit ins Blickfeld gerückt, weil mit Hilfe der Technik neue Lügendetektoren auf den Markt kommen sollen. Die Siemens-Forschungen sind bislang reine Grundlagenforschung, eröffnen aber eine Perspektive für handfeste Anwendungen. Bewusste Falschaussagen von Testpersonen wären durch Vergleiche von fMRT-Bildern objektiv überprüfbar. Siemens-Entwicklungen könnten auf vielfältige Weise von dem präzisen Blick ins Gehirn profitieren. Weil mit fMRT überprüft werden kann, welche Entscheidungen Menschen treffen und auch Aussagen gemacht werden können, wie sie sich dabei fühlen, könnten solche Studien helfen, bessere Hörgeräte zu konstruieren. Ältere Personen haben oft Schwierigkeiten, sich an die Sinneseindrücke mit einem neuen Hörgerät zu gewöhnen, jüngeren Menschen fällt das dagegen leichter. Mit fMRT ließe sich klären, ob dabei Wahrnehmungsphänomene im Gehirn eine Rolle spielen oder physiologische Faktoren, die sich mit dem Alter ändern.
Quelle: pressetext.de

Kommentar:
Auch wenn man dem Gehirn beim Denken zuschauen kann, bedeutet das nicht, dass es der Ursprung des Bewusstseins ist.
Bewusstsein existiert vielmehr unabhängig vom Gehirn. Dies wird im Sachbuch mit dem Titel “Unsterbliches Bewusstsein” bewiesen. ISBN 978-3-837-04351-8 (Neuerscheinung Juli 2008).

Link: Gedankenlesen per Gehirnscan

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Energie: Strom aus der Steckdose für Apparate bald überflüssig?

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Wissen Sie wie Strom aus der Steckdose für Apparate überflüssig werden kann? Hier jetzt die Antwort!

Stromleitungen

Mit dem Handy telefonieren, ganz ohne Akku, nur durch die Wärme der Hand? Das ist noch Zukunftsmusik. Doch dank neuer Schaltungen lässt sich bereits jetzt die Hitze des Körpers nutzen, um Strom zu gewinnen.

Auf der Intensivstation sind am Körper des Patienten viele Apparate angeschlossen. Sie überwachen Herzfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur, Puls oder Atemfrequenz. Für gewöhnlich herrscht ein großes Kabelgewirr, denn sämtliche Geräte müssen mit Strom versorgt werden. In Zukunft kommen medizinische Sensoren möglicherweise ohne den Strom aus der Steckdose aus. Stattdessen zapfen sie Energie allein aus der Wärme des menschlichen Körpers. Per Funksignal senden sie dann die entsprechenden Daten an die zentrale Überwachungsstation.

Forscher vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen haben mit ihren Kollegen von den Fraunhofer-Instituten für Physikalische Messtechnik IPM und für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM eine Methode entwickelt, um die natürliche Körperwärme zur Energiegewinnung zu nutzen. Grundlage sind thermoelektrische Generatoren, kurz TEG, aus Halbleiterelementen. Die TEGs gewinnen elektrische Energie allein aus der Temperaturdifferenz zwischen heißer und kalter Umgebung. Normalerweise sind Unterschiede von mehreren zehn Grad notwendig, um ausreichend Strom zu erzeugen. Die Unterschiede zwischen der Außentemperatur des Körpers und seiner Umgebung betragen aber nur wenige Grad. “Mit solchen Differenzen lassen sich nur geringe Spannungen erzeugen”, erklärt Peter Spies, Teilprojektleiter am IIS. Etwa 200 Millivolt liefert ein gewöhnlicher TEG. Für die Versorgung von elektronischen Geräten sind jedoch mindestens ein bis zwei Volt erforderlich. Für dieses Problem haben die Ingenieure eine Lösung parat: “Wir haben Schaltungen entwickelt, die mit 200 Millivolt auskommen, indem wir verschiedene Bauteile ganz neu kombiniert haben”, sagt Spies. “So konnten wir ganze elektronische Systeme bauen, die keine interne Batterie benötigen, sondern allein durch Köperwärme ihre Energie gewinnen.” Dieses System verbessern die Wissenschaftler weiter: Es existieren bereits Schaltungen, die bei 50 Millivolt “anschwingen”, wie es in der Fachsprache heißt. Peter Spies glaubt, dass durch weitere Verbesserungen der Schaltsysteme in Zukunft ein Temperaturunterschied von nur 0,5 Grad für die Stromerzeugung ausreichend sein wird.

Die Forscher haben eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten im Visier: “Die Stromerzeugung aus Wärme lässt sich überall dort nutzen, wo eine Temperaturdifferenz auftritt”, sagt Spies. “Sei es am Körper, an Heizungen zur Kalkulation der Heizkosten, zur Überwachung der Kühlkette beim Transport gekühlter Güter oder in Klimaanlagen.”
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

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Ist das Wundertier Axolotl die Lösung für nachwachsende Organe?

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Wissen Sie ob nachwachsende Organe und Gliedmaßen möglich sind? Hier jetzt der Bericht!

Axolotl im Zoo von Toronto

Der Axolotl, ein mexikanischer Schwanzlurch, ist ein Wundertier. Er verfügt über die erstaunliche Fähigkeit, Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirn vollständig zu regenerieren. Schwanz oder Beine wachsen dem Axolotl innerhalb weniger Tagen wieder nach, einschließlich Nerven, Muskulatur und Blutgefäßen. Die Regenerate sind in der Regel keine Verkrüppelungen, sondern vollständig und funktionstüchtig. Wenn Wissenschaftler erkennen könnten, welcher Wirkungsmechanismus dahinter steckt, könnte das jedes Jahr tausende von Leben retten.

Ca. 3500 Nieren, Lebern und Herzen werden in Deutschland pro Jahr transplantiert. Der Bedarf ist ungleich größer. Jeder dritte Aspirant stirbt im Verlaufe der Wartezeit, weil sein eigenes Organ endgültig den Dienst versagt hat. Jedoch nicht nur an diesen Organen besteht ein Mangel, auch Gewebe wie Haut, Knochen und Knorpel fehlen beispielsweise zur Behandlung von Verbrennungsopfern und Schwerverletzten.

Forscherinnen und Forscher haben es sich zum Ziel gesetzt, diesen Mangel zu beheben und für Ersatz aus dem Labor zu sorgen. Mit modernsten biotechnologischen Methoden wollen sie Körperzellen vermehren - in der Regel die des späteren Empfängers - und daraus im Labor Gewebe und Organe entstehen lassen. “Tissue Engineering” nennt man das Verfahren in der Fachsprache. Diese Vision ist in ersten Ansätzen schon Realität. So können unter bestimmten Voraussetzungen Knorpeldefekte und chronische Wunden mit körpereigenem Ersatzgewebe versorgt werden. Leberfunktionsverluste werden durch biohybride Ersatzorgane (biologische Zellen in Verbindung mit technischen Materialien), die noch außerhalb des Körpers funktionieren, ausgeglichen, bis ein geeignetes Spenderorgan verfügbar ist. Der Weg bis zum kompletten, “auf Bedarf” nachwachsenden Organ ist noch sehr weit, aber die ersten Schritte sind getan.

In einem Zeitreiseroman (der Buch-Titel: “Professor Allman - Auf der Suche nach der Weltformel”) sorgt die Nanotechnologie mit einer fiktiven Limbox für das Nachwachsen verlorener Gliedmaßen.

Links:

Von Zellen und nachwachsenden Organen
Nachwachsende Organe bei Tieren

 

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Wie Nanomaschinen fehlende Gliedmaßen nachbauen

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Wissen Sie über die große Zukunft von Nanomaschinen Bescheid? Hier jetzt die Antwort!

Unter Nanomaschinen, auch als Nanobots oder Nanoroboter bezeichnet, versteht man autonome Kleinstmaschinen als eine der Entwicklungsrichtungen der Nanotechnologie. Die Nanomaschinen sollen in nicht allzuferner Zukunft etwa die Größe von Blutkörperchen haben und sich fortbewegen können. Solchen Maschinen wird eine große Zukunft in der Medizin vorausgesagt, aber auch in der Computerindustrie, Umwelttechnik, Biotechnologie. Außer der Fortbewegung sollen sie sich wie Zellen selbst organisieren, vermehren und an ihre Umgebung anpassen können. Zur Zeit befindet man sich in dem Stadium, dass man winzige Erbgut-Bauklötzchen aus DNA herstellen kann. Auch soll bereits eine Art Auto hergestellt worden sein, das nur wenige Atome groß ist.

Im Romanprojekt “Professor Allman” bauen Nanomaschinen fehlende Gliedmaßen auf.

Video: Nanobots in Aktion

Sachbücher zum Thema

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Avatare: Wieviel Quatsch reden grafische Stellvertreter?

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Wissen Sie wie sich Avatare Menschen gegenüber verhalten? Hier jetzt die Antwort!

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Ein Avatar ist eine künstliche Person, d.h. ein Roboter oder ein grafischer Stellvertreter einer Person in der virtuellen Welt, beispielsweise in einem Computerspiel oder im Internet. Der Begriff kommt aus dem Hinduismus. Avatara ist dort die körperliche Manifestation Gottes, etwa in Menschen- oder Tiergestalt.

In der Geschichte “Paradisienne” der gleichnamigen Anthologie versucht Fleming dem Avatar seines Kultautos Bonstar beizubringen wohin er fahren möchte. Das erweist sich als äußerst schwierig.

Im Buchprojekt “Professor Allman” möchte die Medizinerin Heroine Embassy aus Professor Allmans X-Team ein anderes Teammitglied, nämlich den schwer verletzten Pit Plonk, in ein Krankenhaus einliefern. An der Anmeldung wird sie von einem Avatar bedient. Sie verzweifelt schier.

Sachbuch-Link zum Thema

Probieren Sie selbst einmal das Gespräch mit einem Avatar! Klicken Sie dazu auf diesen Link.

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