Ist Zeit nur eine Illusion? Physiker experimentieren mit der Zeitdehnung

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Farbstofflaser (orange) mit Pumplaser (grün)

Experiment zur Zeitdehnung. Farbstofflaser (orange) mit Pumplaser (grün) Foto: Sascha Reinhardt, Sergei Karpuk, Christian Novotny, Guido Saathoff

(idw). Die Zeitdehnung ist einer der faszinierendsten Aspekte der speziellen Relativitätstheorie Einsteins, weil er die Vorstellung einer absolut gültigen Zeit abschafft: Uhren in bewegtem Zustand ticken langsamer. Im Experiment konnte die Zeitdehnung zum ersten Mal von Ives und Stilwell 1938 mithilfe des Dopplereffekts beobachtet werden. Physikern der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist es nun gelungen, die Zeitdehnung mit bisher nicht erreichter Genauigkeit zu messen. Die Wissenschaftler verwenden dazu einen Ansatz, der die Speicherung und Kühlung von Lithium-Ionen und die Messung ihrer optischen Frequenzen mit einem Frequenzkamm verbindet. “Die Erforschung der Zeitdehnung ist nicht nur für die Grundlagenphysik von Bedeutung, sondern hat für die satellitengestützte Positionsbestimmung mit GPS und viele andere Anwendungen in der Kommunikationstechnologie eine ganz praktische Funktion”, erklärt Univ.-Prof. Dr. Gerhard Huber von der Universität Mainz dazu. Die Arbeit, die in Kooperation mit Wissenschaftlern aus Heidelberg, Garching und Winnipeg entstanden ist, wurde vom Wissenschaftsmagazin Nature Physics online veröffentlicht.

Seit ihrer Einführung 1905 bildet die spezielle Relativitätstheorie Albert Einsteins die Grundlage für alle Beschreibungen physikalischer Vorgänge. Ein wesentliches Prinzip dieser Theorie besagt, dass die Lichtgeschwindigkeit immer konstant bleibt, unabhängig davon, ob sich ein Beobachter mit eigener Geschwindigkeit bewegt oder nicht. Allerdings ist die Zeit in diesem Konzept nun nicht mehr konstant, sondern in einem bewegten System wie beispielsweise einer Rakete im Weltall verlangsamt. Diese Zeitdilatation oder Zeitdehnung wurde 1938 erstmals gemessen und mit einer Genauigkeit von einem Prozent bestimmt. Die jetzt von Nature Physics publizierte Arbeit ist gegenüber dieser ersten Messung 100.000 Mal genauer. “Das ist eine spektakuläre Genauigkeit, die allerdings auch notwendig ist, wenn wir die Grundlagen der Physik, also das Standardmodell testen wollen”, so Prof. Gerhard Huber.

“Innerhalb einer Messgenauigkeit von 1 zu 10 Millionen konnte am TSR Speicherring in Heidelberg die spezielle Relativitätstheorie bestätigt werden”, fasst Prof. Huber zusammen. Die Messung reiht sich damit in die Serie der Überprüfung des sogenannten Standardmodells der Physik ein, das die Elementarteilchen und die zwischen ihnen wirkenden Kräfte beschreibt, und die auch den Test der Lorentz-Invarianz, also der Gültigkeit der speziellen Relativität, einschließt.

Warum Zeit nur eine Illusion ist und was in Wirklichkeit dahinter steckt, wird im Sachbuch “Unsterbliches Bewusstsein” ISBN 978-3-8370-4351-8 von Klaus-Dieter Sedlacek erklärt.

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Die Welt im Innern: Wie sich Quantenmechanik und Relativitätstheorie vereinigen lassen.

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Video: Quantensprung (1). Die Rätsel der Quantenmechanik mit Professor Zeilinger
(idw). Wie man sich die Welt im Innern der Atome vorzustellen hat, wurde unter Quantenphysikern von Anfang an kontrovers diskutiert. Die vollständige Erklärung der rätselhaften Quantenphänomene scheitert bisher an Einsteins Relativitätstheorie. Nun hat der Mathematiker Dr. Roderich Tumulka einen Weg gefunden, eines der Modelle der Quantenmechanik mit relativistischen Prinzipien zu vereinbaren. In seinem Modell besteht alle Materie aus “Materieblitzen”.

Haben Sie schon mal von Nichtlokalität gehört? Nein? Eine Hilfe: es handelt sich nicht um eine geschlossene Kneipe oder eine untergegangene Insel. Vielmehr wurde der Begriff 1964 von dem Quantenphysiker John Bell geprägt. Die Nichtlokalität besagt, dass das, was an einer Stelle geschieht, schneller als mit Lichtgeschwindigkeit Einfluss auf die Geschehnisse an einem anderen Ort haben kann. Aus Einsteins Relativitätstheorie würde man im Gegensatz dazu erwarten, dass sich Einflüsse höchstens mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. “Tatsächlich gilt die kosmische Geschwindigkeitsbegrenzung zwar für Reisende und für die Übertragung von Botschaften, nicht aber für die gegenseitige Beeinflussung von Zufallsgrößen”, sagt Dr. Roderich Tumulka vom Mathematischen Institut der Universität Tübingen. “Wenn ich an meinem Schreibtisch eine Zahl aufschreibe, die ich mir gerade ausgedacht habe, könnte ich diese selbst mit Lichtgeschwindigkeit erst in einer Sekunde zum Mond vermitteln, bis zu dem Stern Sirius würde es sogar zehn Jahre dauern. Die Zufallsgrößen der Quantenmechanik sind dagegen nichtlokal, und das war Bells große Entdeckung.” Danach können Vorgänge in Tübingen schneller als mit einer Lichtreise die Vorgänge auf Sirius beeinflussen. “Die Nichtlokalität in der Quantenmechanik ist einer der Hauptgründe, warum sie sich bisher nicht mit der Relativitätstheorie zusammenbringen ließ”, sagt Tumulka. Der 34-jährige Mathematiker hat es sich zur Aufgabe gemacht, die beiden miteinander zu versöhnen. Er forscht im Grenzbereich von Mathematik und theoretischer Physik.

Motiviert zu diesem abstrakten Arbeitsgebiet hat Roderich Tumulka der Wunsch, die Quantenmechanik richtig zu verstehen. Das hat ihn schon als Studenten gereizt. “In der Mathematik und Physik gibt es viele schwierige Dinge. Aber etliche davon kann man verstehen, wenn man einen mathematisch-physikalischen Hintergrund hat und sich einen Monat lang richtig in das Problem hineinkniet.” Die Quantenmechanik sei da ein anderes Kaliber. “Sie zu verstehen ist ein Forschungsgebiet”, meint Tumulka.
Die Quantenmechanik handelt vom Verhalten der Elektronen, der Photonen oder Lichtteilchen und der übrigen Elementarteilchen, aus denen Atome bestehen. “Allerdings lässt sie einige Fragen bis heute unbeantwortet: Sie stellt zwar Formeln bereit, mit denen sich für jedes Experiment der Quantenphysik die möglichen Resultate und ihre Wahrscheinlichkeiten berechnen lassen und die heute zum Pensum jedes Physikstudenten zählen. Doch offen bleibt dabei, wie es zu diesen Resultaten kommt, und rätselhaft, was sich bei Quantenphänomenen in Wirklichkeit abspielt”, erläutert Tumulka. Dies zu klären sei der Zweck der mathematischen Modelle, die er und seine Fachkollegen entwickeln und die “Quantentheorien ohne Beobachter” genannt werden. “Die Väter der Quantenmechanik glaubten, eine Erklärung der Wahrscheinlichkeiten durch objektive Naturvorgänge sei unmöglich. Doch das war ein Irrtum. Seit einigen Jahren setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass zum Beispiel die Bohmsche Mechanik gerade so eine Erklärung liefert.” Diese Theorie sei bereits 1952 von dem amerikanischen Physiker David Bohm (1917 - 1993) vorgeschlagen worden. “Ihr zufolge bewegen sich die Teilchen entlang von Bahnen, die durch ein Bewegungsgesetz anhand der Wellenfunktion festgelegt sind”, sagt Tumulka. “Bohm hat die Quantenmechanik entmystifiziert. Die Bohmsche Mechanik löst ihre Paradoxien und Rätsel auf. Sie hat nur ein Problem: Wir wissen nicht, wie sie mit der Relativitätstheorie vereinbart werden kann. Wenn Bohm Recht hat mit seiner Theorie, muss man vermutlich die Relativitätstheorie etwas abändern.”

Ein zweites Modell ist die GRW-Theorie, benannt nach den Forschern Ghirardi, Rimini und Weber, die sie 1986 erfanden. “Diese Theorie führt Gleichungen für den spontanen Kollaps der Wellenfunktion ein”, sagt Tumulka. Bei diesem Modell gelang dem Forscher die ersehnte relativistische Erweiterung. Als entscheidenden Bestandteil hat er die so genannte Blitz-Ontologie, von John Bell 1987 erfunden, in seinem Modell aufgegriffen. Ihr zufolge bewegen sich die Materieteilchen nicht in Bahnen, sondern sie existieren immer nur für einen Augenblick, blitzen sozusagen kurz auf, und verschwinden dann wieder. “Wenn man in einem Diagramm Raum und Zeit darstellt, entspricht die Teilchenbewegung in der Bohmschen Mechanik wie in der klassischen Mechanik einer Kurve. In der Blitz-Ontologie dagegen gibt es im Raum-Zeit-Diagramm nur Einzelpunkte, und ein gewöhnlicher Gegenstand würde aus Billionen dieser Punkte seine Gestalt erhalten”, erklärt Tumulka. Außerhalb des Blitzgewitters der Materiepunkte herrsche ein Vakuum. Die Blitzmuster sind zufällig. “Ich habe Gleichungen für die Wahrscheinlichkeiten beschrieben, wo die nächsten Blitze stattfinden, wenn die vorherigen bekannt sind”, sagt Tumulka. Er konnte so eine relativistische Variante des GRW-Modells formulieren, die zugleich nichtlokal ist, weil die Blitze an verschiedenen Orten miteinander auf nichtlokale Weise korreliert sind. “Das ist die erste voll relativistische Quantentheorie ohne Beobachter”, so Tumulka.

Alle Probleme, die zwischen Quantenmechanik und Relativitätstheorie stehen, sind damit noch nicht gelöst. Roderich Tumulka sieht zwei Möglichkeiten, wie der Knoten bei weiteren Forschungen aufgehen könnte: “Die GRW-Theorie sagt Abweichungen von der Quantenmechanik voraus, die allerdings so gering sind, dass sie bisher nicht in Experimenten überprüft werden konnten. Falls sie eines Tages bestätigt wird, ist die Quantenmechanik nicht ganz korrekt. Falls sie hingegen im Experiment widerlegt wird, bestätigt das die Bohmsche Mechanik, und dann müssen wir unser Verständnis der Relativitätstheorie korrigieren.”

Eine völlig neue Sichtweise, die sowohl Quantenmechanik wie Relativitätstheorie vereinigt, indem es beide Theorien auf eine gemeinsame dritte Ursache zurückführt, findet sich in dem neu erschienenen Sachbuch des Mathematikers Klaus-Dieter Sedlacek. Der Titel lautet: Unsterbliches Bewusstsein” , ISBN 978-3-8370-4351-8.

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Selbst-Bewusstsein bei Elstern: Wo liegt der Ursprung des Bewusstseins?

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Selbstbewußtsein bei Elstern. Foto: idw

Foto: idw

(idw). Ein gelber Fleck unter dem Schnabel, wo keiner hingehört: Da schauen Elstern zweimal hin, wenn sie ihr Spiegelbild sehen, und machen sich gleich an die Fleckentfernung. Dieses Verhalten zeigt den Forschern Helmut Prior (Goethe-Universität, Frankfurt a.M.), Ariane Schwarz und Onur Güntürkün (Ruhr-Universität Bochum), dass sich auch Vögel im Spiegel selbst erkennen, was bisher nur von Menschen und einigen Säugetieren bekannt war. Und das, obwohl das Vogelgehirn über keinen Neokortex verfügt, von dem man bislang angenommen hatte, dass er für das Selbst-Erkennen verantwortlich sei. Dieser jüngste Teil der Großhirnrinde hat sich in der Evolution erst später und nur bei Säugetieren entwickelt. Die Studienergebnisse sind die aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PLoS Biology veröffentlicht. Gelber Fleck im toten Winkel

Im Kernexperiment markierten die Forscher fünf Elstern mit einem gelben oder einem schwarzen, auf dem Gefieder nicht sichtbaren Punkt, unter dem Schnabel, für den Vogel im toten Winkel. Alle Vögel durchliefen dieselbe Prozedur der Markierung und wurden dann in einen Testkäfig gesetzt. In diesem Käfig war eine Wand entweder verspiegelt oder der Spiegel mit einer Kunststoffplatte abgedeckt. “Nur wenn der Vogel mit einem gelben Punkt markiert und der Spiegel unverdeckt war, begann die Elster, den Punkt zu entfernen”, beschreibt Prof. Güntürkün. “Das zeigt uns, dass sie im Spiegelbild tatsächlich sich selbst erkannt hatten.”

Intelligenz und Bewusstsein entstanden auf mehreren Wegen

Dieses Ergebnis hat mehrere wichtige Konsequenzen für das Verständnis der Evolution von Intelligenz und Bewusstsein. Denn Vögel und Säugetiere haben sich seit mindestens 300 Millionen Jahren getrennt entwickelt. Bisher konnte man die Spiegel-Selbsterkennung nur bei wenigen Menschenaffenarten wie z. B. Schimpansen und Orang-Utans gesichert nachweisen. Hinweise gab es auch für Delfine und Elefanten. Diese Ergebnisse führten zu der Annahme, dass komplexe Denkprozesse und Bewusstsein nur bei höheren Säugetieren entstanden sind. “Der Nachweis des Selbsterkennens bei Elstern zeigt dagegen, dass diese Leistungen in der Evolution mehrfach und unabhängig voneinander entstanden sein müssen”, so Güntürkün.

Es geht auch ohne Neokortex

Der bei Menschenaffen und Menschen besonders groß entwickelte Neokortex wurde lange Zeit als unabdingbare Voraussetzung für komplexe Denkprozesse angesehen. Wie alle Vögel haben Elstern jedoch keinen Neokortex, sondern weisen eine vollständig andere Hirnorganisation auf. Somit zeigen die aktuellen Ergebnisse, dass sogar Selbst-Erkennen ohne Neokortex und somit durch alternative Hirnstrukturen erzeugt werden kann.

Kommentar:
Wenn der Neokortex der Großhirnrinde nicht der Ursprung von Bewusstsein ist, weil Elstern zwar Selbst-Bewusstsein zeigen, aber keinen Neokortex besitzen, dann fragt man sich wo nun der Ursprung des Bewusstseins ist. Die Antwort auf die Frage und die Folgen die sich für unser Weltbild daraus ergeben,
finden sich im neu erschienenen Sachbuch “Unsterbliches Bewusstsein - Raumzeit-Phänomene, Beweise und Visionen” ISBN 978-3-8370-4351-8 von Klaus-Dieter Sedlacek.

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Werkzeugeinsatz und typisch menschliche Verhaltensweisen bei Schimpansen

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Video: Schimpanse benutzt Werkzeug zum Knacken von Nüssen

Hamburg (ots) - Hamburg, 26. Juni 2008. Fongoli-Schimpansen fertigen Speere zur Jagd und zum Töten anderer Tiere an. Das zeigen Untersuchungen der amerikanischen Anthropologin Jill Pruetz, über deren Forschungen NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der Juli-Ausgabe berichtet (EVT 27.6.2008). Pruetz beobachtet seit einigen Jahren im Senegal, wie Fongoli-Schimpansen Stöcke mit ihren Zähnen anspitzen, um damit Zwergaffen oder sogar Buschbockkitze aufzuspießen. Dabei sind die Weibchen in der Herstellung und Verwendung von Werkzeugen geschickter und gewissenhafter als die Männchen. Das legt für andere Wissenschaftler die Schlussfolgerung nahe, dass vermutlich auch unsere weiblichen Vorfahren den Einsatz von Werkzeugen vorangetrieben haben.

Pruetz konnte weitere kulturelle Besonderheiten bei den Fongoli-Schimpansen nachweisen. Im Gegensatz zu ihren Artverwandten baden sie gerne in Wasserlöchern und ziehen sich am Nachmittag in kühle Höhlen zurück. Außerdem stellte sie fest, dass Schimpansen böse werden, wenn man sie auslacht. Die extremste Form der Abneigung scheint für sie Ausspucken zu sein - und diese wenden sie nur beim Menschen an. Außerdem zeigen sie einige andere Verhaltensweisen, die man als typisch “menschlich” bezeichnen könnte: Schimpansen stehen nachts auf und sich etwas zu essen holen; sie küssen sich, geben sich die Hand und pulen am Wundschorf, bevor er sich von selber löst.

Wie man vom Verhalten der Schimpansen darauf schließen kann, ob das individuelle Bewusstsein des Menschen den persönlichen Tod überlebt, wird im Sachbuch “Unsterbliches Bewusstsein” ISBN 978-3-8370-4351-8 von Klaus-Dieter Sedlacek näher ausgeführt.

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Läßt Intelligenz bei Tieren Bewusstsein erkennen?

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Video: Die Intelligenz der Ratten

Schlaue Tiere - Intelligenz ist nicht nur dem Menschen vorbehalten

Hamburg (ots) - Kraken öffnen mit ihren Armen zugeschraubte Gläser, Elefanten erkennen sich im Spiegel, Papageien können rechnen und Buschhäher wissen, dass ihre Artgenossen Diebe sind. Aktuelle wissenschaftliche Forschungen belegen, dass viele Tiere zu Denkleistungen fähig sind, die man bisher nur Menschen und Menschenaffen zugetraut hat. Das berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der Titelgeschichte der März-Ausgabe (EVT 22.2.2008) und zeigt eine ganze Porträtgalerie intelligenter Tiere, darunter die Border-Collie-Hündin “Betsy”, die einen Wortschatz von 340 Wörtern hat. Nicht nur Schimpansen und Orang-Utans bauen Werkzeuge, mit denen sie Termiten aus ihrem Bau angeln, auch manche Vogelarten, wie etwa Krähen, biegen Drähte zu Haken, um so an Futter zu gelangen. Buschhäher können sich zudem an frühere Ereignisse erinnern. Sie wissen, dass sie ein Stück Futter versteckt haben und holen es heraus, ehe es verdirbt. Sie planen auch für den nächsten Tag und legen Futter beiseite, selbst wenn sie noch hungrig sind. Zahlreiche Experimente mit Tieren zeigen, dass die Wurzeln der Kognition offenbar viel weiter zurückreichen und verbreiteter sind, als lange Zeit angenommen wurde, und dass Intelligenz nicht nur dem Menschen vorbehalten ist.

1999 verblüffte der Border-Collie “Rico” die Zuschauer der TV-Sendung “Wetten dass” mit seinem Wissen über verschiedene Spielzeuge. Max-Planck-Wissenschaftler kamen nach Tests mit “Rico” zu dem Schluss, dass er Wörter so schnell wie ein Kleinkind speichern kann und zum Erlernen prinzipiell die gleichen angeborenen Fähigkeiten nutzt. Was manche Border-Collies können, schaffen nicht einmal Schimpansen. Wenn begabte Hunde dieser Rasse, wie die berühmte “Betsy” aus Österreich, ein Wort ein- oder zweimal hören, dann wissen sie bereits, dass das Lautmuster etwas Bestimmtes bedeutet. Außerdem können sie Gegenstände anhand von Fotos suchen und finden. Dass Hunde die menschliche Kommunikation verstehen, ist eine relativ junge Neuerung der Evolution. Eine Ursache dafür ist vermutlich ihr langes Zusammenleben mit dem Menschen.

Selbst wirbellose Tiere, wie Kraken, benutzen Werkzeuge und haben offenbar Spaß daran, Wasserstrahlen auf Menschen abzufeuern. Kognitionswissenschaftler sind der Ansicht, dass Intelligenz nicht länger für Primaten oder Säugetiere reserviert sein sollte. Der Mensch ist nicht der Einzige, der erfindet oder plant, andere austrickst oder anlügt. Viele Tiere verfügen über ebensolche Fähigkeiten, können mit dem Menschen kommunizieren, sein Verhalten nachahmen und haben ein gutes Gedächtnis.

Kommentar:
Intelligenz bei Tieren scheint nachgewisen, aber wie man Bewusstsein feststellen kann, wird im neu erschienenen Buch von Klaus-Dieter Sedlacek “Unsterbliches Bewusstsein” ISBN: 978-3-837-04351-8 beantwortet.

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Warum Bewusstsein außerhalb des Gehirns existiert: Beweise und Visionen

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Cover Unsterbliches BewusstseinMithilfe der naturwissenschaftlichen Methode und zahlreicher sonst unerklärlicher quantenphysikalischer Phänomene gelingt es dem Autor des neu erschienenen Sachbuchs „Unsterbliches Bewusstsein“ den Nachweis zu führen, was bisher umstritten war: Bewusstsein existiert außerhalb des Gehirns!

In dem Buch geht es weder um Glauben noch um Esoterik, sondern um Beweise. Glaubwürdige, wissenschaftliche Beweise, die in eine Form gepackt sind, dass sie für jeden Interessierten verständlich sind. Als Form der Darstellung dient eine Rahmenhandlung, in welcher der fiktive Professor Allman eine Lehrgangsveranstaltung für seine Kollegen abhält. Nach und nach entwickelt Professor Allman eine belastungsfähige wissenschaftliche Theorie.

„Diese Arbeit hat einen ungewöhnlichen, uns alle betreffenden Inhalt. Der soll und darf nicht in den Büchereien der Fachwelt verstauben, sondern drängt nach dem Zugang zu einer breiten Öffentlichkeit“, so der Autor auf die Frage, warum er den für eine wissenschaftliche Arbeit ungewöhnlichen Aufbau entsprechend dem eines Sachbuchs mit Rahmenhandlung gewählt hat.

Wohl zum ersten Mal gelingt dem Autor mithilfe der naturwissenschaftlichen Methode der Beweis, dass Bewusstsein außerhalb des Gehirns existiert.

Das hat kaum absehbare Folgen für unser Weltbild. Einige dieser Folgen werden dargestellt. Die Rahmenhandlung und die Namen der Lehrgangsteilnehmer sind fiktiv, aber der zur Diskussion gestellte Inhalt ist real. Die vorgestellten unerklärlichen Phänomene, die einer Erklärung zugeführt werden, sind der Fachwelt meist schon seit Jahrzehnten bekannt. Weil die Phänomene sich aber bisher jedweder tieferen Erklärung widersetzten, gelang es den Wissenschaftlern nicht, sie einem breiteren Publikum verständlich zu präsentieren. Die Wissenschaft nahm sie als unerklärlich hin, ging mit ihnen um und gewöhnte sich an sie, bis sie ganz gewöhnlich und selbstverständlich schienen. Der größere hinter den Phänomenen liegende Zusammenhang blieb verborgen.

Das Buch deckt nun den Zusammenhang auf. Es gibt naturwissenschaftliche Antworten auf die Grundfragen unseres Seins. Alle Aussagen werden bewiesen. Neben der physikalischen Theorie vom Jenseits wird das wahre Gesicht der Wirklichkeit beschrieben. Es gipfelt in der glaubwürdigen Aussage, dass Bewusstsein unsterblich ist und unser physisches Ende überdauert.

Der Klappentext der gebundenen Ausgabe lautet:

Fünfunddreißig hochkarätige Wissenschaftler haben eine Vision. Sie treffen sich in der Abgeschiedenheit und wollen etwas über die Unsterblichkeit des Bewusstseins und den Sinn des Lebens erfahren. Am Ende steht das sensationelle Ergebnis: Es gibt ein Jenseits!

Scheinbar unerklärliche Phänomene werden nicht nur aufgezählt, sondern in einen großen Zusammenhang gebracht und verständlich erklärt. Für Anschaulichkeit sorgen 26 Abbildungen im Text.

Dieses Sachbuch beschreibt konkret und glaubwürdig die Dinge jenseits der Erfahrungswissenschaft und der physischen Welt. Schulkenntnisse reichen aus, um es zu verstehen.

Es ist eine Manifestation für den naturwissenschaftlich interessierten Leser.

Unsterbliches Bewusstsein: Raumzeit-Phänomene, Beweise und Visionen
von Klaus-Dieter Sedlacek
Verlag: Books on Demand GmbH; Auflage: 1 (Juni 2008)
ISBN: 978-3-837-04351-8, gebundene Ausgabe, 148 Seiten, € 18,95

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Über den Autor:
Der Autor Klaus-Dieter Sedlacek, Jahrgang 1948, studierte Mathematik und Informatik. Er beendete 1975 seine Studien mit dem Diplom in Mathematik. Nach einigen Jahren Berufspraxis gründete er eine eigene Firma, die sich mit der Entwicklung von Anwendungssoftware beschäftigte. Diese führte er mehr als fünfundzwanzig Jahre lang. Als Mathematiker hat er es sich zur Aufgabe gemacht komplexe Zusammenhänge unserer Welt aufzudecken und logisch zu erklären. Neben Sachbüchern schreibt er auch spannende Romane.

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Rohrkrabbler: Roboter sollen unzugängliche Rohrleitungssysteme reparieren.

"Paradisienne", Roboter, Wissen Sie ..., Zukunft Kommentar schreiben »
Wissen Sie was Bionik ist? Hier jetzt die Antwort und ein Video zur Einführung!

(idw) Deutsche Roboter gehören zu dem Besten, was derzeit weltweit zu finden ist. Herausragend ist dabei die “Bionik”, ein Forschungsgebiet zwischen Ingenieurwissenschaften und Biologie, in dem versucht wird, das Vorbild der Natur bei der Konstruktion von Maschinen zu berücksichtigen.
Die Entwicklung von Robotern, die sich auf Beinen fortbewegen, steckt allerdings noch in den Anfängen - anders als es Science-Fiction-Filme glauben lassen. Der Unterschied zu den Bewegungsabläufen von Tier und Mensch ist immer noch gewaltig. Denn das Laufen ist weitaus komplizierter zu bewerkstelligen, als es aussieht, und das nicht nur im Falle des Tausendfüßers. Wann ist ein Bein zu heben, in der Luft voranzuschwingen, zu senken, zu belasten? Und welches seiner Gelenke soll zu diesem Zweck welche Bewegungen mit welchen Kräften ausführen? Natürlich gibt es auch eine Reihe von gesellschaftlichen Fragen an die Wissenschaftler: Worin bestehen die Chancen, aber auch die Risiken des Einsatzes von Robotern? Worin kann der Nutzen solcher Maschinen in unserem Alltag bestehen? Lässt sich der Missbrauch solcher Roboter durch die Militärindustrie verhindern?

An der Spitze dieser Forschungen stand 1993 ein vierköpfiges Team von Wissenschaftlern, das den Körber-Preis erhielt. Schon damals hatte das Team eine sechsbeinige Laufmaschine entwickelt, die den Konkurrenten etwa aus den USA und Japan deutlich voraus war. Mit dem Gewinn des Körber-Preises wollte sich die Gruppe ihrem nächsten Projekt zuwenden, dem Bau eines sogenannten “Rohrkrabblers”.

Unsere Zivilisation beruht nicht zuletzt auf einer Vielzahl von Rohrleitungssystemen, die für Wartung und Reparatur häufig unzugänglich sind - in Chemieanlagen, Kraftwerken, Versorgungsleitungen. Da liegt es nahe, Roboter hineinzuschicken, und am besten wäre es, wenn sie Beine hätten. Der Rohrkrabbler hat besonderen Anforderungen zu genügen, so müssen beispielsweise seine acht Beine sicheres Haften garantieren. Die Bewegungen soll später ein künstliches neuronales Netz koordinieren, das aber vom dezentralen Prinzip keineswegs abweicht.

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Science Fiction oder Wissenschaft: Wann wird Beamen Realität?

"Professor Allman", Physik u.Kosmos, Wissen Sie ... 1 Kommentar »
Wissen Sie Bescheid ob Beamen möglich ist? Hier jetzt die Antwort!

Beamen: Konnten sich Druiden teleportieren?

War Beamen vor Jahrtausenden schon einmal Realität? Konnten sich etwa Druiden von einem Dolmen zum anderen teleportieren? Oder wird bald Realität, was in der Science-Fiction Literatur steht? Dazu ein Zitat aus einem Zeitreiseroman zum Thema Beamen (Teleportation). Der Buch-Titel: “Professor Allman - Auf der Suche nach der Weltformel” :

Nach zwei Stunden hat Pinchin erneut zwei Hunde verbraucht. Dem einen fehlen nach der Teleportation die Vorderläufe und bei dem anderen wächst der Schwanz aus dem Kopf, während die Ohren den Platz des Schwanzes einnehmen.
Pinchin flucht fürchterlich und fummelt an seinem Pinchinmat herum. „Ich muss den Fehler finden, ich will es!“ Er ändert einige Einstellungen und beginnt einen weiteren Versuch. „Jetzt muss es klappen!“ murmelt er mit verbissenem Gesicht.

Teleportation auch Beamen genannt, bezeichnet die Bewegung eines Objektes von einem Punkt der Einsteinschen Raumzeit zu einem beliebigen anderen Punkt der Raumzeit, ohne dass das Objekt dabei physisch den dazwischen liegenden Raum durchquert.

Was bisher immer als Science Fiction galt, schien vor wenigen Jahren Realität zu werden. Im Sommer 2004 meldete der Spiegel-Online: Forscher beamen Photonen über die Donau

Was ist dran am Beamen? Können wir uns bald wie Spok und Scotty ins Raumschiff hochbeamen? Die folgende Überlegung sorgt für Klarheit:

Bei der realen Übertragung von Teilchen im Rahmen einer Teleportation geht man von etwa 1 Kilobyte Information aus, die in Bruchteilen von Sekunden gespeichert und übertragen werden. Für den Transport eines Menschen errechnet sich daraus eine Datenmenge von etwa 10 · 10
19 Terabyte. Diese Datenmenge ist aber so unvorstellbar groß, dass die reale Teleportation eines Menschen noch sehr lange ein Wunschtraum bleiben wird. Innerhalb der Quantenphysik sind Teleportationen bis heute nur mit einzelnen Teilchen möglich.

Link:
Forscherteam findet Neues zur Quanten-Teleportation

 

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